Was macht man an einem verregneten Sonntag, wie an jenem vom 10. Januar 2016, mit einem Coiffeursalon, wie jener vom Städtli Coiffeur Klingnau, einem professionellen Theatercoiffeur, “Perrückenpapst” und Maskenbildner, wie jener Martin Furrer aus Zürich, ein paar stillhaltewilligen Schauspielern, wie jene vom Theater Klingnau, und einem maskenbildnerisch herausfordernden Theaterstück ante portas, wie jenes Unsriges? Richtig, einen Schminkkurs.
Die meisten Frauen lernen das ein Leben lang. Martin Furrer hat zumindest einschlägige Erfahrungen in Theater, Film und Fernsehen. Für mich hingegen, waren Dachshaarpinsel, Mastix, Makeup-Cake und “Eischädou” Neuland wie fürs Grosi Facebook. Nebst Brünzlen im Stehen, schätze ich die Vorteile des Mannseins auch dann, wenn ich zwischen meinem Gesicht und diesem Zeugs einen ausreichenden Abstand weiss. Manchmal muss man halt Theater spielen und dann, ja dann heissts Augen zu und durch. Wobei für den Eierleiner (oder so) man die Augen dann doch wieder offen lassen muss. Minutenlang. Ohne Blintzeln. Ich weiss, ich weiss, jammern können wir gut, wir Stehbrünzler. Dabei ist das Draufpappen ja gar nicht das Schlimmste. Aber lassen wir das.
Dennoch war nicht uninteressant zu hören, was Martin für Tipps, Tricks und Kniffe zu berichten wusste. Zum Beispiel soll man aus Koteletts Bärte machen und mit Augen brauen können. Ich hab allerdings nur so halbwegs zugehört, weil ich mit Fotos machen beschäftigt war, welche ich euch nicht weiter vorenthalten möchte. Den ganzen pseudo-journalistischen Ausschuss habe ich eigentlich ja nur geschrieben, dass das Bild, auf welches ich übrigens e bitz stolz bin (auf ein so scharfes Bild, und ich mein jetzt nicht wegen Hansruedi, kommen in der Regel 500 Nieten), nicht ganz so alleine dasteht.


















